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19.08.2010 | Wirtschaft
Ein Artikel von K+S
Kommentar
Die
K+S KALI GmbH, Werk Werra, passt die Energieversorgung des Standortes Hattorf (Philippsthal) den steigenden Anforderungen einer umweltorientierten Kaliproduktion an. Dazu wird in Zusammenarbeit mit E.ON die werkseigene Energieversorgung modernisiert.
K+S leistet durch den Einsatz moderner Kraft-Wärme-Kopplung – zusätzlich zu den in Bearbeitung befindlichen Maßnahmen zum Gewässerschutz - einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.
Der Standort Hattorf benötigt für die Versorgung aller Produktionsbereiche unter und über Tage große Mengen an elektrischer Energie und Dampf, die in einem eigenen Kraftwerk erzeugt werden. Die derzeit vorhandene Anlage arbeitet zwar schon jetzt nach dem Prinzip der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung, soll jedoch grundlegend modernisiert werden. Ziel ist eine dem neuesten Stand der Technik entsprechende Gesamtanlage mit optimiertem Wirkungsgrad und somit noch wirtschaftlicherem Einsatz von Erdgas als Primärenergie.
Der neue Anlagenteil wird in einem neu zu errichtenden Gebäude in unmittelbarer Nähe der vorhandenen Anlage installiert. Er besteht aus einer Gasturbine mit Abhitzekessel und Zusatzfeuerung. Im Rahmen dieser Modernisierung wird ein vorhandener Kraftwerksteil außer Betrieb genommen.
Diese nach modernsten Standards der Energieeffizienz geplante Anlage im Energieverbund des Werkes Werra gewährleistet eine Stromerzeugung mit erheblich geringerem spezifischem CO2-Ausstoß. Die höhere elektrische Leistung der neuen Gasturbine ermöglicht zudem eine Einspeisung ins öffentliche Netz.
K+S reagiert mit dieser Modernisierung auf eine Förderinitiative der Bundesregierung, die den Nutzungsgrad der Ressource Erdgas weiter verbessern und den CO2-Ausstoß bei der Stromerzeugung reduzieren will.
K+S bekennt sich mit diesem und den anderen aktuellen Großprojekten zu einer zukunftsorientierten Standortsicherung und leistet – zusammen mit E.ON – an den Standorten des Werkes Werra einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz.
Der Beginn der Baumaßnahmen, für die ca. 16 Monate veranschlagt sind, ist für den Herbst 2010 geplant. Das Projekt hat ein Investitionsvolumen von 50 Mio. Euro. Auch für Unternehmen aus der Region wird die Großinvestition spürbare wirtschaftliche Effekte erzeugen, da sie bei der Realisierung des Projektes beteiligt werden sollen.
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