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Datum 17.08.2010 | Kunst, Kultur & Kirche

Bebra: Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz besuchte den VdK-Kreisverband Rotenburg

Ein Artikel von Herbert Heisterkamp KommentarKommentar

Die Erste Kreisbeigeordnete des Link öffnet in einem neuen Browserfenster Landkreises Hersfeld-Rotenburg, Elke Künholz, konnte der VdK-Kreisvorsitzende Karl Wessely in den Räumlichkeiten des VdK-Kreisverbandes Rotenburg in Bebra bei einem Besuch begrüßen.

Frau Künholz wollte sich in der Beratungsstelle ein Bild über die Arbeit machen, die vom VdK-Kreisverband für die dreizehn Ortsverbände mit 1750 Mitgliedern geleistet wird. Der Mitgliederzuwachs in den letzten beiden Jahren betrug ca. 20 Prozent, erfuhr sie ferner.

Die Beratungsstelle, die mit den Beratern Karl Wessely und Peter Schweitzer jeden Mittwochnachmittag und Donnerstagvormittag besetzt ist, leistet für die Mitglieder und Hilfesuchenden umfangreiche Sozialrechtsberatung. Unterstützt wird das Team durch die Bezirksanwältin, Dr. Monika Steinbrink, die jeden dritten Donnerstag in Bebra Sprechstunden abhält, konnte der Kreisvorsitzende der Sozialdezernentin des Landkreises berichten.

Erste Kreisbeigeordnete Künholz würdigte die intensive Beratung des VdK, insbesondere im Bereich der Fragen rund um die Pflegeversicherung, die gegenwärtig viele Menschen beschäftige. Der VdK verfüge über bestens geschultes Personal und könne daher kompetent Rat und Auskunft geben, sagte die Kreis-Sozialdezernentin.


„Der VdK als Interessenvertreter behinderter, chronisch kranker, älterer sowie benachteiligter Menschen, kümmert sich insbesondere um die Bereiche des Renten- und Behindertenrechts, der Probleme mit der Berufgenossenschaft. Leistungsgewährung in der Sozialhilfe und der Agentur für Arbeit. Die Probleme in der Kranken- und Pflegeversicherung nehmen weiter zu“, erläuterte Wessely der Vizelandrätin Elke Künholz die häufigsten Beratungsfelder. Die Mitgliederzahl aus der ursprünglichen Kriegsopferversorgung und -fürsorge mache heute nur noch zwei Prozent aus. Hieran können man auch den positiven Wandel zum Sozialverband VdK erkennen.

„Ganz besonders stolz sind wir darauf, dass der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres rund 7,5 Millionen Euro an Nachzahlungen für seine Mitglieder erstritten habe. Die Verbandsjuristinnen und -juristen des VdK wurden dafür in knapp 7500 Fällen aktiv, die meisten davon Klagen und Widersprüche vor den Sozialgerichten in den beiden Bundesländern. Beinahe jedes fünfte Verfahren vor hessischen Sozialgerichten wurde von Januar bis Juni 2010 mit Rechtsbeistand des VdK geführt. Hier spiegelt sich auch die örtliche Beratungsarbeit wider“, ergänzte der stellvertretende Kreisvorsitzende und Pressesprecher Herbert Heisterkamp.



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