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23.02.2010 | Sport
Ein Artikel von Dr. Stefan Rühlmann
Kommentar
TV HeringenBeim früheren Bundesliga-Club und großen Meisterschaftsfavoriten zu Beginn der Verbandsligarunde können die Werrataler nach dem erneut überraschenden Punktverlust von Gönnern beim Tabellenletzten in Weißenborn inzwischen mit 4 Punkten Vorsprung sehr befreit aufspielen und wollen in gleicher Aufstellung wie beim Lax-Spiel und mit einer ebenso konzentrierten Leistung alles klar machen für die Rückkehr in die Hessenliga.
Besonders spannend wird es sicher wieder im Spitzenpaarkreuz, wo die wohl besten Spieler der Liga, der bisher noch ungeschlagene Heringer Snasel und der frühere Bundesligaspieler Becker , der erst einmal als Verlierer den Tisch verließ, aufeinander treffen.
Aber auch Silea auf Seite der Hausherren und der Heringer Lukas Pavlovsky gehören zu den absoluten Topspielern dieser Spielklasse und werden sich hochklassige Spiele liefern.
Für die Heringer könnte einmal mehr die starke Mitte mit Vlcek und Weritz sprechen, aber auch die gefestigten Doppelpaarungen und das gewachsene Leistungsvermögen der Rühlmann-Brüder, die im hinteren Paarkreuz erneut nichts zu verlieren haben und an ihre Leistungen vom Lokalderby anknüpfen wollen, lassen auf einen Erfolg des TV03 hoffen.
Mit voller Motivation und auch mit dem nötigen Selbstvertrauen werden die Kalistädter die Reise nach Gönnern antreten und wollen hierbei auch Schützenhilfe für den TTC Lax-Bad Hersfeld leisten, der bei einem Heringer Sieg noch den 2. Tabellenplatz erreichen könnte und dann vielleicht auch noch eine Chance auf einen Platz in der höchsten hessischen Liga hätte.
Abteilungsleiter Dr. Rühlmann würde es jedenfalls sehr begrüßen, wenn neben dem wohl in der Hessenliga verbleibenden TTV Weiterode mit Heringen und Hersfeld noch zwei weitere Kreisvertreter in der Hessenliga spielen würden und es so zu spannenden Lokalderbys und zu einem weiteren Aufschwung des heimischen Tischtennissportes kommen könnte.
TV Heringen - TSV Breitenbach IIIm Heimspiel gegen die Hessenligareserve aus Breitenbach könnten die Werrataler bei einem Erfolg bereits die Meisterschaft unter Dach und Fach bringen, wenn man am Vorabend in Gönnern nicht verloren hat.
Allerdings ist man auf Heringer Seite gewarnt, denn im Hinspiel in Breitenbach gab es nur ein 8:8 Unentschieden und die Breitenbacher schafften in der Rückrunde mit dem Sieg über Gönnern eine große Überraschung.
In Bestbesetzung sollte allerdings für den TV03 alles möglich sein und man will in der heimischen Tischtennishochburg die Gunst der Stunde unbedingt nutzen.
Wenn es gelingt zu Beginn des Spieles 2 Doppel zu gewinnen, dann könnte es mit der zu vermutenden Heringer Überlegenheit im ersten und zweiten Paarkreuz zu einer deutlichen Führung kommen, bevor die Breitenbacher mit Mies und Kalem ihre Trümpfe im dritten Paarkreuz ausspielen können.
Nach einer von vielen Fehlschlägen und großem Pech geprägten Hessenligasaison im vergangenen Jahr könnte dieses letzte Februarwochenende 2010 in die Geschichte des Traditionsvereins an der Werra eingehen.
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