Verfasst am 4. Februar 2010 um 22:12 Uhr | Heute war bei den Kollegen des Kreisanzeigers unter der Überschrift "Breitband, Schwimmbad, Ries und Co." ein Artikel vom 12. Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Heringen mit der unabhängigen Bürgermeisterkandidatin Evelyn Otto zu lesen: "Sehr aufschlussreich waren auch die Informationen zum geplanten Breitbandanschluss. Die Stadt Heringen verzichtet auf mögliche Förderungen durch ihre Absage zur Breitbandoffensive des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Der Alleingang des Heringer Bürgermeisters kostet unsere Stadtkasse einen sechsstelligen Euro-Betrag. " Nun wird also die mehr als schlechte DSL-Versorgung im Stadtgebiet und den Stadtteilen, für die mühevoll nach Alternativen gesucht wurde, scheinbar zum Thema des Bürgermeisterwahlkampfes auserkoren. Aber wieder mal werden Äpfel mit Birnen verglichen. Auf der einen Seite eine flächendeckende 2MBit-Versorgung, die zwar mit öffentlichen Fördergeldern unterstützt wird, und auf der anderen Seite eine 50MBit Versorgung, die neben Internet, Telefonie, Video alle Anwendungen der Neuzeit incl. Fernsehen zulässt. 50MBit sind heute das Maß der Dinge und nicht die via Konjunkturpaket II geförderten 2MBit, die schon heute weder Privatleuchten noch Firmen genügen. Ein Blick in den Wartburgkreis, Hochtaunuskreis, Main-Kinzig-Kreis,Werra-Meißner zeigt, dass hier zukunftsorientierter gedacht wird. Daher ist die Heringer Anschubfinanzierung für die Projektierung ein wichtiger Beitrag für die Zukunft unserer Stadt. Auch bemerkenswert: Zuerst gab es die DSL-Initiative der Bürgermeister aus Heringen, Philippsthal, Friedewald und Hohenroda. Erst später trat dann der Landkreis auf den Plan und musste sich sogar den Moderator einer Kreisveranstaltung bei der Stadt Heringen ausleihen. Aber in Wahlkampfzeiten ist das halt so einen Sache mit dem Huhn und dem Ei ...
Verfasst am 23. Januar 2010 um 23:52 Uhr | Es gibt Hoffnung für die zahlreichen Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, die nach wie vor ohne ausreichenden Internet-Zugang leben, weil sie fernab der schnellen Datenautobahnen wohnen: Mitte Januar erfolgte die Ausschreibung für den Ausbau der Infrastruktur in den bislang noch unterversorgten Gebieten von 15 Kommunen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Bis Ende Februar 2010 haben die Netzanbieter Zeit, ihre Angebote abzugeben. Möglicherweise könnte noch 2010 mit dem Ausbau begonnen werden. „Wir wollen erreichen, dass es eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet im gesamten Landkreis gibt“, sagte Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat sich zum Ziel gesetzt, das gesamte Kreisgebiet mit leistungsstarkem Internet zu versorgen. Dazu hatte Dr. Schmidt im März 2009 zur schon zweiten Breitbandkonferenz des Landkreises Hersfeld-Rotenburg eingeladen. Mitte 2009 wurde dann mit den Bürgermeistern ein Fahrplan für die Umsetzung einer kreisweiten Breitbandversorgung festgelegt. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) übernahm dabei die Koordinierung. 15 Kommunen schlossen sich dieser kreisweiten Lösung an; die übrigen fünf Kommunen verfolgen andere Lösungen berichtete der Landrat. Unterstützung für den Landkreis gibt es auch bei diesem Vorhaben vom Land Hessen. Mit dem Förderprogramm „Breitbandversorgung ländlicher Räume“ werden Kommunen bei der Versorgung ihrer Gebiete mit schnellem Internet unterstützt. Oft findet sich gerade im ländlichen Raum kein Netzanbieter, der kostenneutral die Bürger in den Gemeinden mit schnellem Zur Koordination wurden Ende 2009 drei so genannte Breitbandberater installiert. Corinna Schrader von der Wirtschaftsfördergesellschaft (WFG) des Landkreises Hersfeld-Rotenburg ist die zuständige Breitbandberaterin für Nordhessen. Sie ist Ansprechpartnerin für Kommunen, die ihre Ortsteile mit schnellem Internet versorgen wollen und damit auch für die 15 Gemeinden des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Über das Förderprogramm des Landes kann der Ausbau von schnellem Internet in unver-sorgten oder unterversorgten Ortsteilen gefördert werden. Die Ausschreibung für den Ausbau musste technikneutral erfolgen, das heißt, es durfte keine mögliche Technik ausgeschlossen werden. „An diesem Punkt stehen wir und ich bin optimistisch, dass 2010 das Jahr des schnellen Internets in unserer Region werden kann“, schloss der Landrat. Verfasst am 7. Dezember 2009 um 20:08 Uhr | Ein sichtbarer Beweis dafür, dass Heringen in Zukunft in Sachen DSL-Versorgung die Nase vorn haben sollte, zeigt die jüngste Entwicklung. Ab sofort sind die Ausschreibungsunterlagen unter http://www.heringen.de /index.php?menueid=0&m1=2 1&m2=251636 online. Ferner ist das Thema auch schon die der Hessischen Ausschreibungsdatenbank zu finden. Alle Heringer User dürfen also gespannt sein... Verfasst am 16. Oktober 2009 um 15:52 Uhr | Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat sich zum Ziel gesetzt, das gesamte Kreisgebiet bis 2011 mit leistungsstarkem Internet zu versorgen. Um dieses Ziel zu erreichen, fand im März diesen Jahres die 2. Breitbandkonferenz des Landkreises Hersfeld-Rotenburg statt. Im Juli wurde dann in einer nicht öffentlichen Veranstaltung mit den Bürgermeistern ein Fahrplan für die Umsetzung einer kreisweiten Breitbandversorgung festgelegt. Da die Rentabilität für Netzanbieter in ländlichen Regionen sehr gering ist, diese also nicht von alleine ihre Netze auf diese Regionen ausweiten, müssen die Kommunen den Ausbau finanziell unterstützen. In der Vergangenheit sah es so aus, dass die Gemeinden diese Aufgabe allein bewältigen sollten. Seit kurzem gibt es vom Land Hessen das Förderprogramm „Breitbandversorgung ländlicher Räume“ welches Kommunen bei der Versorgung ihrer Gebiete mit schnellem Internet unterstützt. Insgesamt stehen für ganz Hessen in diesem und im nächsten Jahr 1,4 Mio. Euro zur Verfügung. Diese Mittel kommen unter anderem aus Töpfen der EU. Aktuell ist Frau Corinna Schrader (Tel.: 06621 944-116, E-Mail: corinna.schrader@wfg-hef-rof.de">corinna.schrader@wfg-hef-rof.de) bei der WFG mit diesem Thema betraut und bereitet alle notwendigen Schritte für eine kreisweite Lösung vor. Quelle: Newsletter WFG Hersfeld-Rotenburg und dem Kooperationspartner IHK Servicezentrum Hersfeld-Rotenburg Verfasst am 12. September 2009 um 22:44 Uhr | Mit einem entsprechenden Grundsatzbeschluss hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Heringen (Werra) am 25.06.2009 die Voraussetzung für eine flächendeckende Breitband-Versorgung geschaffen. Dadurch erhalten in allen Stadtteilen alle Bürgerinnen und Bürger bis Mitte 2010 die Möglichkeit, Internetzugänge mit Bandbreiten von mindestens 32 Mbit/s (symmetrisch) zu nutzen. Dabei wird der Ausbau in der zukunftsgerichteten VDSL-Technologie erfolgen, da nur mit dieser Technologie die Bandbreiten zu erreichen sind, die zukünftig der Standard sein werden. Eine derartige Vorgehensweise entspricht auch den Zielen, die die Bundesregierung Anfang 2009 in ihrer Breitband-Strategie festgelegt hat: So sollen schon bis zum Jahr 2015 75 % aller Haushalte einen Breitband Zugang mit mindestens 50 Mbit/s. Wenn nicht entsprechend gehandelt wird, werden auch noch in einigen Jahren in der Region derartig hohe Bandbreiten bestenfalls in "kleinen Inseln" und nur dort vorhanden sein, wo seitens der Telekom oder anderer Anbieter günstige technische Voraussetzungen bestehen und hohe Anschlussdichten vorhanden sind. Gerade die vielen kleinen und mittelgroßen Dörfer, die in unserer Region typisch sind, werden auf der Strecke bleiben. Anders in Heringen (Werra): Hier wird die Stadt mit einem Partner, der im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens gefunden wird, diese entscheidend wichtige Infrastruktur für sämtliche Bürgerinnen und Bürgern mit einem Investitionsaufwand in Höhe von circa 450.000 EUR kurzfristig realisieren. Dabei ist den politisch Verantwortlichen in Heringen (Werra) natürlich bewusst, dass in Zeiten einer äußerst angespannten Haushaltssituation eine solche Investition den städtischen Etat zusätzlich belastet und die Frage muss erlaubt sein, ob ein Breitband-Ausbau wirklich notwendig ist. Dies ist jedoch in jedem Fall zu bejahen, da Breitband-Netze eine genauso wichtige Infrastruktur darstellen wie es heute Wasser-, Abwasser- und Stromnetze, um nur einige Beispiele zu nennen, sind. Auch diese Netze mussten mit einem hohen Aufwand meist von der öffentlichen Hand gebaut werden, damit die Bürger Zugang zu sauberem Wasser, einer geregelten Abwasser- und Stromversorgung bekommen haben. Auch diese Infrastruktureinrichtungen haben sich nicht überall betriebswirtschaftlich gerechnet, waren nichtsdestotrotz aber volkswirtschaftlich notwendig, um aus unserem Land eine hochentwickelte Wirtschaftsnation zu machen, die ihren Bürgern eine hohe Lebensqualität ermöglicht. Es kann also nicht darauf gewartet werden, dass in ländlichen Gebieten kommerzielle Anbieter von sich aus eine derartige Infrastruktur zur Verfügung stellen. Deren wirtschaftliche Überlegungen werden immer dazu führen, dass nicht in die Versorgung der dünn besiedelten ländlichen Regionen, sondern schwerpunktmäßig nur in den dicht besiedelten Ballungsgebieten investiert wird. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, mit einer einmaligen Investition einem Anbieter "eine Brücke" zu bauen, damit Heringen (Werra) ein Teil der Hochgeschwindigkeits-Internetnetze der Zukunft wird, anstatt außen vor zu bleiben. Gemeinden und Regionen, die im Bereich des Breitband-Ausbaus zu zögerlich vorgehen, werden immer weiter abgehängt. Aber schon in wenigen Jahren werden leistungsfähige Breitband-Netze nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger ein immer wichtigerer Teil ihres Alltags sein, sondern für die Firmen und Gewerbetreibenden ein entscheidender Standortfaktor darstellen. Im Sinne der Bürger und der einheimischen Wirtschaft hat die Stadt Heringen (Werra) beschlossen, beim Breitband-Ausbau im Führerhaus der Lokomotive mitzufahren und nicht im Bremserhäuschen zu warten.
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